Waldumbauoffensive
Musterbestände zum Waldumbau
Zoombild vorhanden
Foto: Regina Härtl
In ganz Bayern verursacht der Klimawandel zunehmend Schäden in den Wäldern.
Langanhaltende Trockenperioden, zunehmende Hitze und Extremwetterereignisse schwächen die Bäume und machen sie anfälliger für Schadinsekten wie beispielsweise die Borkenkäfer. Selbst unsere Hauptbaumarten Fichte, Kiefer und Buche kommen - besonders im Reinbestand - zunehmend an ihre ökologischen Grenzen. Daher ist es wichtig, die Waldbestände möglichst frühzeitig an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen.
Wie sehen zukunftsfähige Wälder aus?
Sie fragen sich vielleicht, wie zukunftsfähige Wälder aussehen können oder wie sich neue Baumarten entwickeln. Unsere Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten haben dazu Musterbestände ausgewählt, die Ihnen anschauliche Beispiele geben.
Musterbestände im Amtsbereich
Im AELF Regensburg-Schwandorf dominieren derzeit noch die Baumarten Fichte und Kiefer. Diese werden von langanhaltenden Trockenphasen und hohen Temperaturen besonders stark beeinträchtigt. Die Daten aus dem Bayerischen Standortinformationssystem (BaSiS) zeigen für diese Baumarten ein sehr hohes Anbaurisiko bei der Fichte und ein bisher noch geringes Anbaurisiko bei der Kiefer an. Bei der Baumart Kiefer ist jedoch die Gefahr langanhaltender hoher Temperaturen nicht mit eingepreist, weswegen auch hier auf trocken-warmen Standorten in Zukunft mit größeren Ausfällen zu rechnen ist.
Es besteht also dringender Handlungsbedarf. In den Musterbeständen sehen und erfahren Sie, was sie tun können. Nähere Informationen zu den einzelnen Beständen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Übersicht.
Lage der Bestände
Musterbestände rund um Fichten-Altdurchforstung
Foto: Marius Höhne
Die Fichte bildet in den Landkreisen Regensburg und Schwandorf, sowie auch in großen Teilen Bayerns, die Hauptbaumart in unseren Wäldern. Zunehmende Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels, wie zum Beispiel Stürme, gefährden jedoch die meist in Reinbestände vorkommende Baumart. Daher ist es wichtig, diese Bestände durch regelmäßige Pflegeeingriffe zu stabilisieren. Mehr
Musterbestände rund um Fichten-Jungdurchforstung
Foto: Marius Höhne
Die Fichte bildet in den Landkreisen Regensburg und Schwandorf, sowie auch in großen Teilen Bayerns, die Hauptbaumart in unseren Wäldern. Zunehmende Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels, wie zum Beispiel Stürme, gefährden jedoch die meist in Reinbestände vorkommende Baumart. Daher ist es wichtig, diese Bestände durch regelmäßige Pflegeeingriffe zu stabilisieren. Mehr
Musterbestände rund um Tannen-Voranbau
Foto: Marius Höhne
Der Klimawandel setzt vor allem den Fichten- und Kiefernreinbeständen zusehends zu. Gezielte Voranbauten in noch geschlossenen Beständen sind dabei ein probates Mittel, um größeren Schadflächen infolge eintretender Schadereignisse entgegenzuwirken. Mehr
Musterbestände rund um Buchenvoranbau
Foto: Regina Härtl
Der Klimawandel setzt vor allem den Fichten- und Kiefernreinbeständen zusehends zu. Gezielte Voranbauten in noch geschlossenen Beständen sind dabei ein probates Mittel, um größeren Schadflächen infolge eintretender Schadereignisse entgegenzuwirken. Mehr
Musterbestände rund um Eichen-Jungdurchforstung
Foto: Marius Höhne
In Zeiten des Klimawandels spielt die Eiche als trockenresistente, heimische Baumart eine zunehmend bedeutende Stellung in der Forstwirtschaft ein. Um jedoch auch Wertholz produzieren zu können, muss die Anlage und Pflege von Eichenbeständen wohl durchdacht sein. Mehr

