Nach zweijähriger Corona-Pause
Re-Start der Regensburger Waldjugendspiele

Kinder beim Sterschlichten

Foto: Cornelius Bugl

Am Spielort Regensburg sind heuer – nach einer zweijährigen „Corona-Zwangspause“ – an insgesamt 7 Spieltagen vom 17. bis 20. und vom 23. bis 25. Mai wieder insgesamt 70 Klassen der 3. Jahrgangsstufe aus Stadt und Landkreis Regensburg bei den traditionsreichen Waldjugendspielen am Start. Das sind ca. 1500 Kinder!

Nachdem die Waldjugendspiele coronabedingt zwei Jahre hintereinander abgesagt werden mussten, bereiten sich alle Beteiligten schon auf den „Re-Start“ dieser traditionsreichen Waldpädagogik-Veranstaltung vor, die in diesem Jahr zum 51. Mal durchgeführt wird!

Bereichsleiter Forsten Dr. Michael Roßkopf, das Team des „Walderlebniszentrums“ und die Regensburger Försterinnen und Förster freuen sich sehr, dass es nach der langen Zwangspause endlich wieder losgeht und die zahlreichen Kinder den Wald, unser „grünes Drittel“ auf spielerische Art und Weise hautnah erleben können.
Die Waldjugendspiele werden wieder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg-Schwandorf (Bereich Forsten) organisiert - unter der bewährten Mithilfe der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Landesverband Bayern) e.V. sowie der „Bayerischen Staatsforsten“ und ehrenamtlicher Helfer!
Austragungsort ist – wie bisher – das Waldgebiet „Prüfeninger Holz“ zwischen Sinzing und Eilsbrunn – rund um das „Walderlebniszentrum Regensburg“.
Mit der Spielleitung vor Ort ist wiederum der zuständige Abteilungsleiter am AELF Regensburg-Schwandorf, Forstdirektor Cornelius Bugl, betraut.
Jede Klasse erhält bei den Waldjugendspielen einen „eigenen“ Förster als „Forstpaten“, der die Schüler für ca. 3,5 Stunden auf einem vorbereiteten Waldparcours begleitet und den Kindern viel Wissenswertes über den Wald berichtet. Entlang des Weges durch das naturnah bewirtschaftete Staatswaldgebiet „Prüfeninger Holz“ warten auf die Schüler neben "Walderleben" und Wissensvermittlung zahlreiche Spielstationen, an denen eine Vielzahl an Punkten gesammelt werden können.
Die punktbesten Klassen werden nach erfolgter Auswertung mit schönen Preisen und Urkunden geehrt.
Ziel der Waldjugendspiele ist es, Kindern bereits im Grundschulalter auf spielerische und kindgerechte Art Wissen über den Lebensraum Wald und über die Notwendigkeit einer naturnahen Waldbewirtschaftung zu vermitteln. Durch das Bewältigen der Aufgaben in der Gruppe wird gleichzeitig der Teamgeist der Klassengemeinschaft gefördert. Die Kinder erleben mit den Waldjugendspielen einen unvergesslichen Vormittag im Wald und entwickeln so hoffentlich eine emotionale Bindung zum Wald und zur Natur.
Gleichzeitig soll auch den Lehrkräften als wichtigen Multiplikatoren in unserer Gesellschaft die Bedeutung des Waldes sowie das Wesen einer naturnahen, nachhaltigen Forstwirtschaft ins Bewusstsein gerufen werden.
„Du, Herr Förster, weißt Du eigentlich, dass meine Mama/mein Papa auch schon bei den Waldjugendspielen mitgemacht haben!!??“
Diese von Staunen und Stolz geprägte Feststellung aus Kindermund hören inzwischen die Waldjugendspiele-Verantwortlichen immer häufiger – kein Wunder, wenn eine Veranstaltung schon mehr als 50 Jahre von den Kindern und Lehrkräften begeistert angenommen wird!
Waldjugendspiele_Kinder auf dem Weg zur nächsten Station (Foto: Cornelius Bugl)

„Nur was man kennt, das schätzt man, und nur was man schätzt, das schützt man auch“
(Die Idee hinter den Waldjugendspielen)

Foto: Cornelius Bugl